Hundespaziergang im Winter - Spaß im Schnee

Hunde­­spazier­­gang im Winter

 Hunde sind das ganze Jahr und zu allen Jahreszeiten eine Freude: Sie tollen im Frühjahr durch den Garten, dösen im Sommer im Schatten und entdecken im Herbst Wald und Wiesen. Der Winter ist da keine Ausnahme. Du und Dein Vierbeiner könnt viel Spaß im Freien haben, auch wenn draußen die Temperaturen merklich fallen, eine dicke Schneedecke die Wege bedeckt oder ein kalter Wind Euch bis ins Mark frösteln lässt. Das gelingt aber nur mit der richtigen Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit. Was alles zu beachten ist, erfährst Du hier.

Hundespaziergang im Dunkeln 

Gut sichtbar durch die dunkle Jahreszeit

In unseren Breitengraden sind die Tage im Winter oftmals sehr kurz und die Sonne lässt sich nur kurz blicken. An manchen Tagen ist es um 8 Uhr morgens noch stockduster und gegen 17 Uhr ist es dann auch schon wieder vorbei mit der Tagesration Sonne. Oft lässt es sich, gerade bei Berufstätigen, nicht anders einrichten, dass man seinen Hund erst  bei dunklen Lichtverhältnissen ein wenig Auslauf ermöglichen kann.

Die einbrechende Dunkelheit birgt dabei viele Gefahren, die sowohl Deinen Hund gefährden, aber auch von ihm selber ausgehen können. Denn anders als bei Spaziergängen bei Tageslicht werden Du und Dein Hund erst später gesehen. Auch ihr seht andere Spaziergänger mit und ohne Hunde meistens erst, wenn sie schon sehr nah sind. Das gleiche gilt für Deinen Hund. Sorge mit leuchtenden Halsbändern, reflektierenden Geschirren oder blinkenden reflektoren daher dafür, dass ihr beide schon von weitem gut zu erkennen seid, gerade vom Straßenverkehr und von Radfahrern auf Feldwegen. Im Handel gibt es dafür eine große Auswahl an reflektierenden Halsbändern.

Bei den blinkenden Reflektoren musst Du jedoch gut beobachten, wie diese bei anderen Hunden ankommen. Es kann gut sein, dass die Lichter die Tiere verwirren und Auswirkungen auf ihr Verhalten untereinander haben.

Du selber solltest Dich bei einem Hundespaziergang im Winter mit einer Taschen- oder Stirnlampe ausstatten, um Hindernisse zu erkennen und um selber eine Lichtquelle zu sein, auf die die Reflektoren reagieren können.

Unsere Hunde können sich bei Dunkelheit viel besser orientieren als wir Menschen, da sie mit allen Sinnen „sehen“ und nicht so abhängig von ihrer Sehkraft sind. Aber auch für sie bedeutet ein Hundespaziergang im Winter bei diffusen Licht oder in der Dunkelheit eine eingeschränkte Sicht. Dies kann sich auf ihr Verhalten auswirken, wenn sie unvermittelt auf andere Spaziergänger, Fahrradfahrer oder Hunde treffen.

Sicherheit hat Vorrang – unser Tipp! 

Führe Deinen Hund bei einem Hundespaziergang im Winter an der Leine, damit Du stets die Kontrolle über Deinen Hund wahrst und er nicht plötzlich aufgeschreckt das Weite oder aber die Konfrontation suchen kann.

Nachfolgende Produkte empfehlen wir Dir, damit Dein Hund auch in der Dunkelheit gut gesehen wird.

 

Hundegeschirr mit Reflektoren für den Hundespaziergang im Winter
Geschirr für Hundespaziergang in der Dunkelheit

Blinkendes Hundehalsband für sicheren Spaziergang
Blinkendes Hundehalsband für sicheren Spaziergang

Grundsätzlich gegen Kälte  geschützt!

Hunde können viel besser mit kalten Temperaturen umgehen als wir. Das liegt natürlich an dem dicken Fell, das sie vor klirrender Kälte und schneidenden Winden schützt. Hier spielt neben der Felldichte auch die Körpergröße oder genauer gesagt: das Köpervolumen eine entscheidende Rolle: Große Volumen verlieren langsamer Wärme als kleinere. Wegen des gleichen Prinzips leben am Südpol auch größere Pinguine als auf den Galapagos Inseln am ungleich wärmeren Äquator.

Es gibt aber auch kleinere (und sehr wohl auch größere) Rassen, die nicht über eine üppige und dichte Unterwolle verfügen. Hier muss man als Herrchen oder Frauchen bei einem Hundespaziergang im Winter mit frostigen Temperaturen etwas nachhelfen.

 

 

Gut gerüstet für Hundespaziergang im Winter

 

Dafür gibt es dann eine große und zum Teil sehr modische Auswahl an Hundemäntel, die die Funktion der wärmenden Körperbehaarung übernehmen können. Zu diesem Thema findest Du im weiteren Verlauf noch einen separaten Abschnitt.

Mindestens genauso wichtig wie die Garderobe ist aber, dass der Hund ausreichend Bewegung hat, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Jede Pause und jedes Warten in der Kälte lässt auch den am dicksten eingepackten Hund frösteln. Plane Deine Route daher so, dass sie nicht zu lang ist und vermeide längere Pausen z.B. zum Quatschen mit anderen Hundebesitzern, die Du auf Eurer Runde triffst. Gerade wenn Dein Hund sich auf den kalten Boden setzt, kann die Kälte auch durch das dichteste Fell kriechen. Dann drohen Erkältung oder Blasenentzündung, die für die Tiere sehr schmerzvoll sind.

Couchpotatoe - Keine Lust auf Hundespaziergang im Winter

Unsere Vierbeiner haben sich doch sehr an die angenehm warmen Temperaturen in der Wohnung oder im Haus gewöhnt: Es kann für die Hunde ein regelrechter Schock sein, aus wohlig warmen 22+ Grad Celsius plötzlich Temperaturen um den Gefrierpunkt und eiskaltem Wind ausgesetzt zu sein.

Zum Glück kann man schnell und leicht erkennen, ob ein Hund friert. Eindeutige Anzeichen sind dabei ein eingezogener Schwanz, Zittern am ganzen Körper und ein ungewohnt langsamer Gang. Das trifft gerade kurzhaarige Rassen wie Chihuahuas, Rhodesian Ridgebacks oder Windhunde.

Hund mit Schneeklumpen im Fell nach Hundespaziergang im Winter

Nach dem Spaziergang musst Du Deinen Hund gründlich trocken reiben und im Zweifelsfall das Fell von Eis und Schneeklumpen befreien. Gerade kleinere Hunde sind während des Spaziergangs mit dem Bauch näher an dem kalten Boden, ihnen droht daher schneller die Gefahr einer Blasen- oder Nierenentzündung. Im Anschluss liegt Dein Hund im Idealfall an einem wohlig warmen Platz und kann sich in Ruhe erholen.

Achtung! Das Zurücklassen von Hunden im Auto ist nicht nur im Sommer gefährlich für die Tiere, wenn sich der Innenraum stark aufheizt und der Hitzetod droht. Auch im Winter können die Temperaturen im Auto ohne eingeschaltete Heizung gefährlich für den Hund werden, vor allem weil sich der Hund nicht ausreichend bewegen kann, um sich selber warm zu halten.

 

Spaziergang mit Hunden im Winter: Die richtige Streckenplanung

Alle Hunde frieren irgendwann, unabhängig von Größe, Rasse oder Felldichte. Das beste Mittel gegen Kälte ist, nicht unangemessen lange Runden zu drehen und den Hund ständig in Bewegung zu halten. Gerade bei alten oder kranken Hunden mit Gelenkproblemen ist ein langer Spaziergang bei Minusgraden über das Feld nicht sehr förderlich für das Wohlbefinden. Auch kleine Hunde haben mit tiefem Schnee so ihre liebe Müh und Not und kühlen schnell aus. Plane lieber kürzere Runden ein und geh alternativ ein- oder zweimal öfter raus, statt einmal in epischer Länge.

Nicht nur die Dauer des Hundespaziergangs im Winter ist entscheidend, auch über das Streckenprofil solltest Du Dir vorher im Klaren sein. Hunde haben empfindliche Pfoten. Schnee und Eis, aber auch gestreute Flächen (z.B. mit Salz oder Rollsplit) machen ihnen sehr zu schaffen. Prüfe daher regelmäßig während des Spaziergangs, ob sich nicht Fremdkörper wie z.B. Schneeklumpen auf der Pfote befinden.

Rutschgefahr auf vereisten Flächen beim Hundespaziergang im Winter

Unter keinen Umständen solltest Du Deinen Hund auf gefrorene Seen oder Teiche laufen lassen, die nicht offiziell als sicher begehbar freigegeben sind. Die Gefahr einzubrechen und in dem eiskalten Wasser zu erfrieren sollte als abschreckendes Szenario eigentlich Grund genug sein, Deinen Hund in Gewässernähe lieber an der Leine zu führen. Eis an sich ist für Hunde ein sehr unglückliches Terrain: Wie wir Zweibeiner auch können Hunde sich an spitzkantigen Eisscheiben schneiden oder bei Stürzen schwer verletzen. Bänderdehnungen oder gar -risse oder, im schlimmsten Fall, der Bruch von Knochen drohen. Meide bei Frost daher lieber vereiste Wege und weiche auf (nicht gefrorene) Feldwege oder, noch besser, auf Wiesen aus.

Spiel mit spröde Stöcken - Gefahr bei einem Hundespaziergang im Winter

In keinem Fall solltest Du Deinen Hund auf glatten Flächen zum Tollen oder Apportieren animieren. Unabhängig vom Untergrund solltest Du auf keinen Fall Stöckchen werfen: Diese können nämlich bei Frost splittern und Deinen Hund verletzen. Zum Thema Apportieren von Schneebällen findest Du weiter unten noch nützliche Informationen.

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Mantel für den Hund 

Modegag oder wichtig für die
Hunde­gesundheit?

Kleider machen Leute – so sagt man zumindest unter Menschen. Hunden sind modische Accessoires jedoch völlig egal. Zumindest, so lange die Hundebekleidung nicht einen bestimmten Nutzen für sie hat. Dem Hund ist es nicht wichtig, ob er mit einen Hundemantel oder Hundeschuhen besonders schick aussieht. Wenn diese ihn aber warm halten oder er das gestreute Salz auf der Pfote nicht mehr spürt, dann wird auch er schnell Gefallen an den Accessoires finden.

Außerdem haben die zusätzlichen Schichten den bereits erwähnten Vorteil, dass sie dank der Anbringung von Reflektoren auch die Sichtbarkeit erhöhen. Zugegeben, nicht für alle Hunderassen würden wir einen Hundemantel empfehlen. Ein Berner Sennenhund braucht einfach keine extra Schicht ums Fell, er ist auch so sehr gut an niedrige Temperaturen gewöhnt.

Alter Hund unter Decke nach einem Hundespaziergang im Winter

Aber für alte Hunde, Rassen aus wärmeren Gefilden oder mit kurzen Haaren kann die Winterkälte sehr unangenehm werden. In diesen Fällen solltest Du auch einmal über wärmende Zusatzlagen nachdenken.

Ein weiterer Vorteil: Richtig gute Hundemäntel halten nicht nur die Kälte fern, sondern auch die Nässe draußen. Ein nasser Hund verkühlt sich bei Minusgraden noch schneller, daher ist diese Funktion auch ein wichtiger Aspekt bei der Kaufentscheidung. Das Angebot an Hundemänteln ist riesig: es gibt verschiedene Produkte für große und kleine Hunde, für viel und weniger Geld und für spezielle Anforderungsprofile. Achte bei der Auswahl darauf, dass der Mantel Deinen Hund nicht in der Bewegung behindert, nicht über die Haut scheuert, aber auch nicht zu eng sitzt, um nichts einzuschnüren. Du musst im Zweifelsfall mehrere Modelle durchprobieren, bis Du das passende für Deinen Hund gefunden hast. Wäre ja blöd, wenn Du das Erstbeste kaufst, dass dann zu locker sitzt, nicht richtig wärmt und zudem noch das Tollen im Dickicht zu einer sprichwörtlichen Hängepartie macht.

Eine gute Wahl (zumindest unserer Meinung nach) ist dieser Hundemantel, den es in verschiedenen Größen  gibt.

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Der warme Hundemantel verhindert Frieren bei einem Hundespaziergang im Winter

Noch ein Tipp zur Fellpflege im Winter!

Je mehr Fell das Tier hat, umso besser ist der Wärmeschutz. Das leuchtet schnell ein und aus diesem Grund verbietet es schon der gesunde Menschenverstand, das Fell des Hundes vor oder in der kalten Jahreszeit zu kürzen. Aber auch dichtes Fell muss gepflegt werden, was aber nicht  sonderlich aufwendig ist. Entferne einmal die Woche mit einer Bürste alle Knoten im Fell, damit keine Verfilzung entstehen kann. Denn verfilztes Fell schützt nur unzureichend vor Kälte und Regen. Ein positiver Nebeneffekt ist dabei, dass trockene und abgestorbene Hautschuppen entfernt werden und das natürliche Fett der Haut sich besser verteilt.

Pfotenpflege im Winter!

Wenn ein Weg mit einer Schicht Eis überzogen ist, freuen wir uns in der Regel über gestreutes Salz, damit aus dem lustigen Ausflug keine verhängnisvolle Rutschpartie mit ungeahnten Folgen wird. Nun haben aber Eis und Salz (oder auch Split und Sand) leider direkte Auswirkungen auf die Pfoten unserer Lieblinge.

Unsere Hunde sind quasi barfuß unterwegs und allen Oberflächen schutzlos ausgeliefert. Natürlich können sie als Dauer-Barfüßer ungleich besser damit umgehen als wir Menschen. Dennoch gibt es Hunde, denen Schnee und Eis mehr ausmachen als anderen. Und Salz ist per se kein natürlicher Untergrund, auf dem Hunde seit Jahrtausenden schon wandeln und daher dran gewöhnt sind.

Pfotenabdruck im Schnee bei einem Hundespaziergang im Winter

 

Das A und O – eine gute Streckenplanung!

Am besten ist es, wenn Du bei der Streckenauswahl für Deinen Hundespaziergang m Winter auf Routen ausweichst, die eis- und salzfrei sind (wie Wald- und Feldwege). Da dies nicht immer leicht durchzuhalten ist, kommt es auf die richtige Pflege der Pfoten im Anschluss an: Wasche nach dem Hundespaziergang im Winter die Pfoten Deines Hundes mit lauwarmen Wasser ab. So verhinderst Du, dass das Salz die Ballen des Tieres angreift oder der Hund das Salz selber ableckt. Eine besonders sensible Stelle befindet sich zwischen den Zehen. Schneide behutsam Haare und Fell an dieser Stelle mit einer Schere etwas zurück, damit sich keine Eisklumpen dazwischen bilden können und Du die Stelle besser reinigen kannst.

Die Ballen sind im Grunde von Natur aus recht robust und eigentlich reicht ein bisschen Pflege nach dem Spaziergang schon aus. Manche Rassen haben aber weiche Pfoten als andere und tun sich mit den Herausforderungen des Winters schwer. In diesen Fällen sind Hundeschuhe, sogenannte Booties, ein probates Mittel, um die Pfoten wirkungsvoll zu schützen. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Schuhe eine gute Passform haben und eng am Fuß anliegen. Aber dann doch nicht zu eng, damit eine gute Wärmeregulierung möglich ist und Du Deinem Hund nichts abschnürst.

Wir empfehlen immer gerne diese gut verarbeiteten, rutschfesten, wasserdichten und mit Reflektoren ausgestatteten Booties.

Hundeschuhe - Optimaler Begleiter für einen Hundespaziergang im Winter

Hundeschuhe – Optimaler Begleiter für Deinen Hundespaziergang im Winter

Wenn Dein Hund sich so gar nicht mit seinen neuen Hundeschuhen anfreunden kann, dann kannst Du ihm auch helfen, indem Du ihm die Pfoten eincremst. Durch die schützende (Fett-)Schicht eines Balsams pflegst Du die Pfoten und verhinderst, dass die Ballen rau und rissig werden und so Salz und Co. auf seiner Haut brennen. Die Wahl des richtigen Balsams ist dabei nicht so trivial: Manche Foren preisen Olivenöl, während in anderen Threads Sheabutter, Vaseline oder Melkfett die Favoriten sind. So eindeutig ist die Frage nach der geeignetsten Creme leider nicht zu klären. Manche Stoffe sind zumindest fragwürdig, wenn man bedenkt, dass der Hund sie ableckt und dann auch verdauen muss. Andere neigen dazu, die Poren der Haut zu verstopfen oder sind auf Erdöl-Basis und somit nicht wirklich ökologisch.

Wir haben hier viel ausprobiert und können mit den gemachten Erfahrung die Pfotensalbe von Anifit guten Gewissens empfehlen.

Anifit-Pfotenbalsam - schützt empfindliche Hundepfoten bei einem Hundespaziergang im Winter Anifit Pfotenbalsam – Schützt Hundepfoten bei Eis und Schnee

 

Hundeernährung im Winter 

Winterspeck, nein danke!

Oft werden wir gefragt, wie man seinen Hund im Winter möglichst gut mit einem Plus an Kalorien versorgen kann. Doch die Frage ist leider falsch gestellt. Vielmehr sollte jeder Hundebesitzer sich zunächst fragen, ob sein Hund wirklich mehr Kalorien benötigt als sonst, oder ob man ihn doch nicht eher auf einen kalorienreduzierten Speiseplan einstellen muss. Wie zu jeder anderen Jahreszeit ist die Wahl der richtigen Ernährung und Futtermenge eine sehr individuelle Angelegenheit. Sie hängt nicht nur vom Alter und Rasse des Hundes ab, sondern auch vom Bewegungsprofil.

 

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Ist ein Hund im Winter viel draußen unterwegs, so benötigt er auch mehr und spezielles Futter, um sich durch zusätzliche Kalorien von der Anstrengung zu erholen und genügend  Kraft für die nächste Runde zu sammeln. Doch Vorsicht: Auf dem Speiseplan sollten dann vor allem vermehrt  Futtermittel mit vielen Vitaminen und Vitalstoffen stehen.

Ist Dein Hund aber eher ein Vertreter eines gemütlichen Schläfchens vor dem Kaminofen, der nur widerwillig und sporadisch vor die Tür möchte, dann braucht er auch weniger Kalorien. Denn ein Überangebot an Kalorien animiert der Körper zur Speicherung der nicht abgerufenen Energie als Fettpolster. Diese wiederum begünstigen viele Krankheiten. Tatsächlich sind die Rassen in der Überzahl, die im Winter eher weniger Kalorien benötigen als im Sommer.

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Dieses Problem der Über- oder Unterversorgung stellt sich bei artgerechtem und ausgewogenem Futter mit hohem Fleischanteil gar nicht. Denn es sind vor allem die Kohlenhydrate, die für Übergewicht bei Deinem Hund sorgen. Wenn Du also das ganze Jahr auf Produkte mit über 90% Fleischanteil wie bei Anifit setzt, dann musst Du im Winter nicht zwingend etwas umstellen, sofern Dein Hund nicht stundenlang im Freien rumtollt.

 Schnee fressen – Nichts für den Hundemagen!

Einen wichtigen Punkt wollen wir zum Thema Ernährung im Winter doch noch ansprechen: Das Fressen von Schnee! Hunde lieben es zu Apportieren und nicht selten machen sich Herrchen/ Frauchen und Hund einen Spaß daraus, dieses Spiel mit Schneebällen zu spielen. Du solltest Dir aber darüber im Klaren sein, dass das gefrorene Wasser nicht gut für die Verdauung und die empfindliche Schleimhäute Deines Hundes ist. Das liegt in erster Linie an der bloßen Temperatur des Schnees, mit der der Organismus des Hundes viel Arbeit hat. Außerdem ist der Schnee oft belastet durch Keime, Bakterien, Dreck oder Streusalz – das alles hat im Magen Deines Hundes nichts zu suchen. Im schlimmsten Fall drohen Deinem Vierbeiner so eine Mandelentzündung oder eine Schneegastritis (Magenschleimhautentzündung).

Eine Gastritis erkennst Du an den folgenden Symptomen: Durchfall, Erbrechen, Magenkrämpfe und Fieber. In diesem Fall helfen nur ein Besuch beim Tierarzt oder Tierheilpraktiker und Schonkost in den folgenden Tagen, um die Darmflora wieder aufzubauen.

Mit Powerdarm von Anifit hilfst Du Deinem Liebling, die sogenannte Barriere-Darmflora wieder aufzubauen oder zu stärken. Schädliche Bakterien werden dabei gebunden und über den Kot ausgeschieden.

Anifit-Powerdarm - Gesundheit für den Verdauungstrakt Deines Hundes Anifit-Powerdarm – Gesundheit für den Verdauungstrakt Deines Hundes

Eine (zugegeben) rabiate Möglichkeit, bei einem Hundespaziergang im Winter das Fressen von Schnee zu verhindern, ist das Anlegen eines Maulkorbs. Wer das nicht übers Herz bringt, der kann alternativ erst einmal versuchen, den größten Durst und Hunger seines Hundes vor dem Spaziergang mit frischem Wasser und einer kleinen Portion Futter zu stillen. Das hilft zum einen gegen ein Austrocknen der Haut. Zum anderen ist der Drang nicht mehr ganz so groß, aus Hunger oder Durst in den Schnee zu beißen und runterzuschlucken.

Viele Infos, aber jetzt geht`s los!

Das waren jetzt ziemlich viele Informationen rund um die Vorbereitungen auf den langen und kalten Winter mit Deinem Hund. Aber lass Dich nicht zu sehr stressen, Du findest schnell eine Routine und kannst Dich mit der richtigen Vor- und Nachsorge auf eine tolle Zeit in der dunklen und kalten Jahreszeit mit Deinem Hund freuen. Unsere Checkliste hilft Dir dabei.

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